Biografie
Als Lehrer für indigene Heilkunst ist sein Ziel, Menschen unterschiedlichster Abstammung und Herkunft dabei zu helfen, nachhaltige Beziehungen zu schaffen. Dabei legt er großen Wert auf einen ethischen und kulturell respektvollen Ansatz, der den Prozess der Dekolonisierung unterstützt. Er lebt mit seiner Lebensgefährtin und seinen Kindern in Österreich. Darrel setzt sich für kulturelle Heilung ein, die alle Formen des Lebens miteinschließt.
Schon im zarten Alter von zehn Jahren entdeckte Darrel seine eigenen Heilgaben. Seine siebenjährige traditionelle Ausbildung zur Heilkunst begann er mit fünfzehn Jahren bei einem Medizinmann der Muskogee. Während seines Studiums der Traumapsychologie führte ihn sein innerer Ruf zu seinem zweiten Mentor, einem weisen Cherokee-Medizinmann, der ihm half, seine Heilgaben maßgeblich zu vertiefen und zu stärken.
Seine bunte Herkunft und seine Einblicke in verschiedene Kulturen und Heilkünste verleihen ihm die Fähigkeit, ein Brückenbauer zu sein. Er arbeitet und lehrt im Interesse der gesamten Menschengemeinschaft.


In seiner Kindheit erfuhr Darrel zahlreiche Formen von Ausgrenzung, Trauma und Verletzungen verschiedener Kulturen. Ein großer Schwerpunkt seiner Doktorarbeit waren die Ökopsychologie sowie indigene Gesundheit und die Auseinandersetzung mit den Auswirkungen der Kolonisierung und die Wiederherstellung dieser. Seine Doktorarbeit verfasste Darrel in Australien, hier erforschte, lebte und arbeitete er mit und beim Nyikina/Mangala-Aborigine-Stamm.
Darrel ermutigt dazu, die Heilkunst und all ihre Facetten selbst zu erforschen. Er legt besonderen Wert darauf, das Land und die Natur in diesen Prozess einzubeziehen und die Welt ohne Vorurteile zu betrachten. Darüber hinaus integriert er wissenschaftliche Modelle und Methoden, die seine eigenen Erfahrungen ergänzen.
Auf seiner Suche nach Wahrheit und Spiritualität hat Darrel viele Heiler, Älteste und Menschen aus verschiedenen indigenen Kulturen weltweit getroffen mit ihnen gelebt und gearbeitet. Zu seinen Einflüssen gehören neben den Muskogee und Nyikina/Mangala, die Tarahumara in Mexiko, die Quechua in Ecuador, die Q’iche und Q’ichaquel in Guatemala, Tibeter und die protestantische Kirche
healing presence
„Heilung geschehe. Heilung in mir, durch mich und um mich herum.” – Darrel Combs
Dieser Satz spiegelt einen bedeutenden Grundpfeiler von Darrel’s Weltanschauung wider, die er lebt und die er in seiner Ausbildung weitergibt. Unsere Verbundenheit, mit uns selbst, mit unserem Gegenüber und mit unserer Umwelt.






In seinen Seminaren lädt Darrel dazu ein, Praktiken kennenzulernen, die Achtsamkeit, Beziehungspflege und das Erleben von Verbindung fördern. Sie wiederzufinden ist ein wichtiger Bestandteil der seiner Arbeit, denn sie ist die Brücke, die es uns möglich macht, in Kontakt und Austausch zu treten mit dem, was Heilung braucht.
Übungen wie achtsame Berührung, tiefes Zuhören oder das kultivierte Spüren unterstützen dich dabei, deinen eigenen authentischen Weg der Verbindung gehen. Einige der Übungen sind inspiriert von spirituellen Traditionen, mit denen er sich durch persönliche Lernprozesse und langjährige Begleitung durch erfahrene Lehrer*innen* vertraut gemacht hat. Siehe dazu sein Lineage & Integrity Statement.*
Darrel eröffnet dir einen tief transformierenden Raum, in dem du indigene Heilkünste und Wissen im Verbund mit modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen kennenlernst.
Ganz gleich, ob du dir eine positive Veränderung im persönlichen Bereich wünschst, dich in einem Heilberuf weiterentwickeln möchtest oder tiefgehende ganzheitliche Erkenntnisse zum Ziel hast, wir begleiten dich auf dieser Reise.
Darrel zeigt dir wie du dieses Wissen praktisch umsetzen kannst, so dass deine persönliche und spirituelle Weiterentwicklung lebensnah und alltagstauglich ist.
Ziel ist es nicht, indigene Rituale oder Lebensweisen zu übernehmen, sondern die eigene Haltung zu stärken – eine Haltung der Verbundenheit, der Demut gegenüber dem Leben und der Mitwelt sowie der Präsenz im Miteinander.

